Kulturbauten

Aussichtswarte

Eine hölzerne Treppe führt zu einer hölzernen Plattform mit einem Geländer. Drei Fahnen stehen auf Stangen auf einem Grashügel. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken.

Die Aussichtswarte bietet BewohnerInnen und BesucherInnen an klaren Tagen einen überwältigenden Fernblick vom Geschriebenstein über den Hochwechsel bis zu den Karawanken.

In Verbindung mit Informationstafeln vermittelt „Die Warte“ außerdem spannende Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart der Region.

Als Basis dient der exponiert gelegene zentrale Hochbehälter des Wasserverbandes Thermenland.


Tschartake

Ein hölzerner Wachturm mit einem Strohdach und Fenstern, umgeben von einem Holzzaun und üppigem Grün.

Direkt an der Lafnitz gelegen, dem Grenzfluss zwischen dem Burgenland und der Steiermark, wurde eine TSCHARTAKE originalgetreu nachgebildet. Die Tschartaken waren Grenztürme in einem Verteidigungssystem, das die Bevölkerung am Beginn des 18. Jhdts. gegen die Einfälle der magyarischen Kuruzzen schützen sollte.

Die Tschartaken waren Orte der Beobachtung und Verteidigung, wie ein Aussichtsturm erbaut und mit Palisaden im unteren Bereich versehen. Rundum waren sie oft mit Schanzen und Verhacken, Gräben und Wällen gesichert. Tschartaken wurden meist in Linien angelegt um optische und akkustische Nachrichten zu übermitteln. Die Bezeichnung Tschartake kommt aus dem Persischen und bedeutet in seiner ursprünglichen Form "vier Baumstämme", d.h. diese Aussichtstürme wurden auf vier Baumstämmen errichtet.
Die Osmanen haben von ihren östlichen Grenznachbarn, den Persern mit denen sie lange verfeindet waren, diese Einrichtung übernommen und gegen ihre westlichen Feinde angewandt. So gelangte die Tschartaken in das steiermärkisch- ungarische Grenzgebiet und wurde hier wiederum von den "Gegnern" übernommen.
Anfangs wurden sie von den Steirern und Niederösterreichern im Zuge der Verteidigung gegen die Osmanen erbaut und später verstärkt zur Verteidigung gegen die Kuruzzen eingesetzt.
Die Bezeichnung dieser kriegerischen Einrichtung blieb noch bis in unsere Zeit erhalten. Die traditionellen Kukurzspeicher, die in gewisser Weise auch Pfahlbauten sind, heißen Tschartaken.


Berta- Lang-Marterl

Ein Vogelhaus mit einem Schild darauf steht auf einem Rasen. Das Vogelhaus hat ein Bild einer Person darauf. Bäume umgeben das Gebiet.

Vor dem Kindergarten in Burgauberg, befindet sich ein Materl, das an den tragischen Tod eines 13-jährigen Mädchens Berta Lang erinnert. Das Mädchen wurde 1945 von einer vergrabenen Tellermine getötet. Im Inneren des Marterls befindet sich eine Pietà aus Gips und ein Kreuz, darunter eine Gedenktafel.


Bleier- Kapelle

Eine kleine weiße Kapelle mit einer schwarzen Tür und einem Kreuz auf der Spitze. Sie ist von hohem Gras und Bäumen umgeben.

Vor dem Haus Josef Bleier, steht eine Kapelle , errichtet 1926/27 von Frau Schittl. Ihr Sohn kam mit Kriegsverletzungen aus dem Ersten Weltkrieg und starb 1925; daraufhin wurde diese Kapelle errichtet. Die Kapelle ist halbkreisförmig gebaut und der Eingang vergittert. Im Inneren befindet sich ein Holzkruzifix und eine Marienfigur aus Porzellan. Die Kapelle wird von der Familie Bleier erhalten


Feigl-Bildstock

Eine kleine weiße Kapelle mit einem Kreuz oben, mit einer Statue von Jesus Christus am Kreuz und Blumen darunter. Sie steht auf einem Betonsockel in einem Grasfeld.


Er wurde vor dem Haus Ferdinand Feigl, dem heutigen Gemeindehaus, von Frau Theresia Feigl gestiftet, bevor sie um 1900 Neudauberg verließ und nach Jerusalem ins Kloster ging.
Bildstock mit Corpus. Er wurde von Franz Salmhofer restauriert

Ferstl- Kreuz

Ein Kruzifix-Gedenkmal steht auf einem grasbewachsenen Hügel vor einem gelben Haus, mit einem kleinen Blumenbeet darunter.


Der Besitzer ist Familie Ferstl, vor dessen Haus, Höhenstraße 12, das Holzkreuz steht. Die Ursache der Errichtung ist unbekannt. 1981 wurde es vom Feitl-Klub restauriert und wiederaufgestellt. 1985 bei einer Visitation durch Bischof Weber eingeweiht.

Fröhlich- Kreuz

Ein hölzerne Kreuz mit Glasabdeckung und einer Kreuzigungsszene steht in einem Grasbereich mit violetten Blumen und Bäumen im Hintergrund.

An der Höhenstraße 70 in Burgauberg steht dieses Kreuz. Errichtet wurde es vom ehemaligen Gastwirt Josef Fröhlich.
Ursache der Errichtung: beim Holzfällen wurde ein Mann erschlagen.


Glaser- Kapelle

Eine kleine Kapelle mit einem Kreuz oben, in Gelb und Rosa gestrichen, hat einen bogenförmigen Eingang mit einem Metalltor und einem kleinen Fenster darüber.


Die Kapelle steht an der Grazer Straße, gegenüber des Franz Glaser, zu welchem sie auch gehört. Frau Anna Prasch ließ die Kapelle im Jahre 1897 aus den Mitteln ihres Erbteils erbauen. Die Kapelle ist halbkreisförmig gebaut, der Eingang ist vergittert. Im Inneren befindet sich der Altar mit der "Schmerzhaften Muttergottes" und je ein Engel an der Seite ( aus Lindenholz, von Franz Rath aus Pöllau geschaffen). Die Kapelle steht unter Denkmalschutz, sie wurde bereits zweimal renoviert und wird von der Familie Glaser instandgehalten.

Hackl- Bildstock

Eine weiße Kapelle mit einer Statue einer Frau im Inneren, umgeben von Pflanzen und Blumen, steht auf einem Rasenfeld. Die Kapelle hat eine Inschrift und befindet sich neben einer Straße.


Der Besitzer ist Karl Hackl.
Der Bildstock wurde um 1880 durch Michael Schuh errichtet, der auch die Volksschule Neudauberg erbaut hat. Der Bildstock diente als Zwischenstation bei Begräbnissen, auch als Ausgangspunkt für Prozessionen. Bildstock mit Marienfigur aus Holz. Er wurde von Adolf Loimböck und Franz Salmhofer restauriert

Hammer-Bildstock

Eine kleine weiße Kapelle mit einem Kreuz auf der Spitze und einem Kruzifix im Inneren. Die Kapelle ist von einem Holzzaun umgeben und befindet sich auf einer Wiese.



Ein Bildstock mit 2 Nischen; Besitzer ist Johann Popofstits. Nach Angaben soll der Bildstock ca. 300 Jahre alt sein. An der Vorderseite befindet sich ein corpus mit der Inschrift: Herr erbame dich unser". An der Rückseite ist die Muttergottes mit Jesukind zu sehen. Der Bildstock wurde von Franz Salmhofer restauriert. Die Ursache der Errichtung ist unbekannt

Hirschbeck-Kreuz

Ein hölzerne Kreuz mit Glasüberzug steht auf einem grünen Feld und zeigt eine gekreuzigte Figur. Es ist von roten Blumen und üppiger Vegetation umgeben.


Dieses Kreuz steht auf dem Grund von Karl Hirschebck. Das Entstehungsjahr und die Ursache der Errichtung ist unbekannt. Vor wenigen Jahren renovierte es der Feitl-Verein

Kreuzferstl-Kreuz

Ein Kruzifix-Denkmal auf einem offenen Feld mit grünem Gras und Bäumen. Das Kruzifix ist in einer schwarzen Raute mit einer Glasfront eingefasst.


Steht in Burgauberg an der Landstraße 4.
1986 durch Adolf Loimböck restauriert. Errichtet nach einem Diebstahl - der Täter wurde gefasst und musste zur Strafe das Kreuz auf seine Kosten errichten. Wegkreuz aus Holz mit Corpus und Marienbild, durch Blechdach geschützt. Wurde zuletzt vom Feitlverein restauriert.

Kruiss- Kreuz

Ein Kruzifix auf einer Holztafel steht in einem Grasbereich, mit einem Topfpflanzen an der Basis und Bäumen im Hintergrund.



Wegkreuz aus Holz mit Corpus und einem Bild der "Schmerzhaften Mutter Gottes", sowie einem Blechdach. Laut Erzählungen soll an dieser Stelle ein Kind von einem Wolf getötet worden sein. 1980 vom Feitlverein restauriert.

Laschalt- Kreuz

Ein hölzerne Kreuz mit einem Kruzifix steht vor einer verwitterten Wand, in der Nähe eines Baumes. Eine Plakette ist an der Basis des Kreuzes befestigt.


Das Entstehungsjahr diese Wegkreuzes ist unbekannt. Besitzer war die Familie Laschalt. Als Ursache der Errichtung erinnert man sich an ein Unglück mit einem Stier. Das Holzkreuz mit eisernem Corpus, Blechdach und verziertem Holzgiebel wurde 1985 vom Feitl- Verein restauriert


Neuhold- Kreuz

Ein Kruzifix ist an einer Holzstruktur montiert, mit einem kleinen Schild davor, in einem Grasbereich aufgestellt, umgeben von grünen Pflanzen und Bäumen.

Am Feldweg an der Lafnitz zwischen Burgauberg und Neudauberg. Wegkreuz aus Holz mit Corpus. Um 1925 zur Erinnerung an den an dieser Stelle erschlagenen Johann Neuhold aus Neudauberg. Er wurde nach einer Wirtshausstreiterei von Kaltenbrunner Burschen verfolgt und erschlagen.


Prinner- Kreuz

Ein Kruzifix auf einem dreieckigen Holzgestell steht auf einem Rasenfeld mit einem Haus und Pflanzen im Hintergrund.


Vor dem Haus Prinner, Schwabenberg in Burgauberg.
Wegkreuz aus Holz mit Corpus und Blechdach mit Holzverzierung. Errichtet 1929 von Josef Prinner. Vom Feitlverein wurde das Kreuz zuletzt restauriert.

Reith- Kreuz

Ein großes Kruzifix befindet sich in einem Rasenbereich, mit Jesus am Kreuz. Das Kreuz steht auf einer runden Basis, und es gibt Bäume und Büsche in der Umgebung.


Die Besitzerin ist Johanna Radanvoits, Stegersbach. Es ist nach den Eltern der Besitzerin benannt. Vor über 150 Jahren wurde dieses Wegkreuz errichtet, an dessen Stelle soll in noch früherer Zeit eine Kapelle, zum Stift Vorau gehörend, gestanden sein.

Schmidt-Kapelle

Eine kleine pinke und graue Kapelle mit schwarzem Dach. Der Text lautet 'Gott mit uns zum Andenken an unsere Gefallenen 1914-1918 1939-1945'. Die Kapelle hat einen gewölbten Eingang mit einem Kreuz darüber.


Es ist eine Gedächtniskapelle für die Gefallenen und Vermissten von Neudauberg. Die Innenmalerei stammt von Adolf Loimböck, die Giebelmalerei wurde 1984 von Franz Salmhofer geschaffen. Innen befindet sich ein Holzkreuz mit Corpus

Taumichl- Kreuz

Eine kleine Holzstruktur mit einem Kruzifix davor. Das Kruzifix ist hölzern und hat ein Schild darunter. Es gibt eine Topfpflanze an der Seite des Gebäudes.


Nach dem Hausnamen des heutigen Besitzers, Erwin Loier benannt. Es steht an der Kreuzung nach Hackerberg und wurde 1880 errichtet. Der Corpus am Holzkreuz trägt die Jahreszahl 1889. Es wurde 1978 von Franz Salmhofer restauriert